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Dienstag, 29. Jänner 2008

chinesisches Fondue - MaLaTang - bei 0° C

Eigentlich ein Mittelding zwischen Fondue (Zubereitung) und Suppe (wie serviert).
Rechts im Bild die Kühlvitrine (derzeit nicht angeschlossen...) mit den Zutaten die man sich selber aussucht, in ein Plastikkörbchen legt und dann zur linken Seite bringt, wo dann alles in einem sehr großen Suppentopf gegart wird. Dazu werden spezielle, korbartige Schöpflöffel verwendet, sowie färbige Klammern um die Kunden unterscheiden zu können.
Es kann dann noch aus verschiedenen Nudeln oder Tofustreifen gewählt werden um der Suppe mehr Substanz zu geben, kurze Wartezeit, fertig.

Ja und die Tür ist immer offen.... auch bei den derzeitigen Temperaturen.
Im Hintergrund schlecht erkennbar: die sitzenden Kunden, die sich an der heissen Schüssel vor ihnen erfreuen.

Mittwoch, 23. Jänner 2008

Dicht in FengRun


Nein, nicht dicht im Sinne des germanischen dicht, also blau, oder fett auf wienerisch, sondern dicht, bezogen auf die Fülle der Eindrücke die man innerhalb weniger Minuten bekommen kann.
Voraussetzung: zu Fuß gehen.
Zuerst waren da diese Open-Air Billardspieler, bei ca. 2 Grad C.
Harte Burschen...

Dann dieses Plakat über einem KTV (Karaoke Lokal)


und: JA! es ist Marty Feldman. Bei solchen Entdeckungen steh´ ich dann geistig an, warum gerade Marty Feldman und warum gerade hier???

Ein paar Schritte weiter dann noch ohne Atemschutzmaske durch diese Rauchwolke durchspaziert,

















dem Geruch nach müssen es wohl Plastikteile mit irgendwelchen organischen Resten gewesen sein.
Und schlußendlich wohlbehalten am Bahnhof angekommen, siehe auch den obenstehenden Post.

Dienstag, 22. Jänner 2008

Bier im Zahnputzbecher


die besonders originelle Note in einem kleinen Restaurant in Feng Run...

Donnerstag, 17. Jänner 2008

Winter in China, ein weiterer Sparfall


Die kalte Jahreszeit ist hier eine sehr unkomfortable Angelegenheit wenn man, so wie ich, aus dem wohlbeheizten Europa kommt.
Energie ist teuer, also heisst es für den Großteil der Bevölkerung sparen wo es geht, Begriffe wie Lebensqualität oder Komfort sind den armen Leuten ja in der jüngeren Vergangenheit als dekadent und klassenfeindlich verkauft worden.

Im Foto ein kleines Gemischtwarengeschäft um ca. 22.00, nach aussen offen bei einer Temperatur von ca. 3° C...

In vielen Wohnungen wird nur mittels Klimaanlage geheizt, ansonsten mittels gepreßten Kohlestücken die in einer Art Kanonenofen verglüht werden. Dieser kann auch gleichzeitig als Kochstelle dienen und ist in ländlichen Gegenden oft die einzige Wärmequelle.
Zentralheizungen gibt es weiter nördlich, also nur dort wo es so richtig kalt werden kann.
Dazu kommt dann noch das bei Bauwerken keine Isolation verwendet wird und meistens billige einglasige Schiebefenster verwendet werden die naturgemäß nicht besonders dicht sind.

Ich erinnere mich mit Schaudern an Firmenbesuche im Norden des Landes: Aussen, Temperaturen unter dem Gefrierpunkt, beim Eintreten ins Bürogebäude kein nennenswerter Unterschied. Neben dem Eingang ein Schreibtisch mit Telefon und ein Bündel modischer Kleidung.... ah, das ist die, gegen die Kälte vermummte Empfangsdame.
Anschließend ins Besprechungszimmer, kein nennenswerter Temperaturunterschied, doch dann die erlösende Frage: do you feel cold, shall we switch on the aircondition?
4 Stunden später war der Raum dann etwas angewärmt, ich selbst wieder abends im Hotel nach 30 minütigem heissen Duschen. Ja, ich bekenne mich zum Warmduschen!

Man hat hier aber auch eine andere Einstellung zur Kälte, wie zu vielen anderen Dingen auch: es ist einfach so, wozu es verbessern.

Wer sich einmal über die tatsächliche Armut im Lande bewußt geworden ist, und den Blick von den modernen Städten ins echte China schweifen lässt, der wird den Ehrgeiz verstehen mit dem dieses Land nach oben drängt, denn zu verlieren hat hier niemand etwas!

Mittwoch, 21. November 2007

Schanghai ChinaCoat 2007 und einiges zu Taxlersitten

Auftritt: Der Rest der Welt ausserhalb Chinas (man versucht neue Technologien und Rohstoffe an den Mann zu bringen), sowie der chinesische Teil der Welt (man versucht Rohstoffe zu ergattern und Maschinen an den Mann zu bringen).
Hätte mir nicht gedacht dass hier soviel los ist.


Am späten Nachmittag dann staut sich die Menge der Abreisenden beim Taxistandplatz. Hauptsächlich brave Ausländer die sich dort anstellen.

Der mit hiesigen Gewohnheiten vertraute Einheimische oder angelernte Ausländer verlässt das Gelände zu Fuß und schnappt sich lieber eines der zufahrenden Taxis.
Bei solchen Gelegenheiten sind die Taxifahrer dann durchaus wählerisch und wollen schon im vorhinein wissen wohin es gehen soll.
Kürze Fahrten werden einfach abgelehnt.....

Die größte diesbezügliche Unverfrorenheit habe ich einmal am Schanghaier HongQiao Flughafen erlebt: Ankunft ca. 23:00, strömender Regen, ca. 300 auf Taxis wartende Menschen, keine Taxis. Dann kommen zwei Taxis daher, fahren aber nicht bis zum Einsteigeplatz vor sonder bleiben ca. 100 Meter davor stehen, steigen aus, zünden sich eine Zigarette an und blicken wartend auf die Menschenmenge.
Nach zwei Minuten ist natürlich einer der Wartenden über die Absperrung geklettert, hat kurz verhandelt und ist dann eingestiegen, sicher zu einem überhöhten, weil frei ausgemachten Preis.

Für mich war diese Situation typisch. Angebot und Nachfrage als beinharte Entscheidungskriterien, Gnade (in diesem Fall Service) gibt es keine.

Schlafkünstler


Geschlafen werden kann fast überall, es muß nur ein bißchen abseits sein. Wie auf diesem Foto, ca. 3 Meter neben dem Menschenstrom der sich anläßlich der ChinaCoat 2007 Messe durch das Shanghai Expo Center schiebt.


Mittwoch, 10. Oktober 2007

Chinesische Sternzeichen


zwölf an der Zahl, sind immer für ein Jahr gültig. In dieser Zeit soll es für die unter dem gerade aktuellen Sternzeichen Geborenen glücksbringend sein rote Unterwäsche zu tragen. Ein netter Brauch.

Hier ein Link zu einer Seite mit guten Erklärungen zu chinesischen Tierkreiszeichen.

Mittwoch, 15. August 2007

Umarmungen oder Begrüßungsküsschen

Beide sind hier relativ unüblich und führen alleine beim Versuch zur Versteinerung des chinesischen Gegenübers.

Deshalb finde ich auch diese Video sehr witzig, dass ich auf youtube gefunden habe, der Titel: Free Hugs in China

Dienstag, 31. Juli 2007

Laut muß es sein,


wenn man eine neue Behausung bezieht. Hier unser Ex-Vermieter beim Wiedereinziehen in seine Wohnung

Dienstag, 12. Juni 2007

Tägliche Vergatterung


Auf dem Foto ist die Vergatterung (oder der Appell?) der Fußgängerübergangs Polizisten in Shanghai zu sehen.
Diese achten darauf das niemand bei Rot geht oder fährt. Man darf auch nicht neben dem Gehsteig auf der Strasse stehen. Fehlverhalten wird durch sofortiges Niederpfeiffen mittels Trillerpfeiffe geahndet.

Schwerer Gesichtsverlust.

Diese Vergatterungen finden auch bei Restaurants, Frisiersalons, Kaufhäusern und noch allen möglichen anderen Geschäften und Institutionen statt.

Ich muß mich einmal erkundigen was da gepredigt wird.